Lebenswege verbinden

Jeder Mensch sehnt sich nach einem sicheren Platz, wo er sich wohl, angenommen und zugehörig fühlt. Zugleich müssen wir im Laufe unseres Lebens immer wieder angestammte Orte verlassen. Manche gehen, um Neues (kennen) zu lernen oder weil alte Erwartungen oder Rollen ihnen zu eng sind – andere gehen, weil ein einst sicherer Platz inzwischen unsicher geworden ist.

Diese Fragen rundum Erfahrungen von Zugehörigkeit und Fremdheit, greifen wir in stadtteilbezogenen Biografieseminaren auf. Wir laden zu einem biografischen Austausch über die Suche nach dem eigenen Platz und die Lebenswege, die uns dabei in den Stadtteil, in dem wir heute leben, geführt haben, ein. Wo und wie habe ich in meinem Leben Zugehörigkeit erlebt? Wo habe ich mich fremd gefühlt? Welchen Reiz und welches Unbehagen verbinde ich mit dem Fremdsein? Und wie geht es mir in dieser Hinsicht aktuell in meinem Viertel?

Der Austausch über die eigenen Lebensgeschichten bietet einen Rahmen, in dem sehr persönliche Begegnungen mit Menschen aus der eigenen Nachbarschaft möglich sind.

Veranstaltungen

  • Schönefeld: Freitag, 17.06., 10 bis 15 Uhr, in der Gorkistr. 120, 04347 Leipzig – in Kooperation mit dem Stadtteilprojekt Gorki120
  • Paunsdorf: Freitag, 01.07., 14 bis 19 Uhr, in den Räumen der Heilsarmee, Südblick 5A, 04329 Leipzig – in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Paunsdorf
  • Neustadt-Neuschönefeld/Reudnitz: Eine Veranstaltung in der Dresdner59 ist in Planung, aber noch ohne Termin.

Bei Interesse an der Teilnahme an einer der Veranstaltungen finden sich auf den verlinkten Flyern die Details zur Anmeldung.


Das Projekt „Lebenswege verbinden“ wird gefördert von der Stadt Leipzig im Rahmen des Programms „Leipzig. Ort der Vielfalt“.